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Fahrzeugtechnik BFS

Berufsfachschule Fahrzeugtechnik

Für Haupt- und Realschulabsolventinnen und -absolventen

Die BFS-Fahrzeugtechnik

Ist für dich richtig, wenn du…

… Interesse an Fahrzeugen und technischen Vorgängen sowie dem praktischen Umgang mit Werkzeugen und Maschinen hast.

… Interesse am Beruf des Kraftfahrzeug-Mechatronikers hast.

… deine Chancen für eine qualifizierte und interessante  Berufsausbildung erhöhen möchtest.

… den Haupt- /oder Realschulabschluss hast.

… bisher keinen Ausbildungsplatz bekommen hast.

Bildungsgang

In Niedersachsen dauert die Schulpflicht für alle Jugendlichen 12 Jahre. Wer nach mindestens neunjährigem Schulbesuch aus einer Allgemeinbildenden Schule entlassen wird und keinen Ausbildungsvertrag abschließt, muss danach eine mindestens einjährige Berufsbildende Vollzeitschule besuchen.

Ziel der Berufsfachschule ist es, Schülerinnen und Schülern den gezielten Einstieg in die Ausbildung, in den gewünschten Beruf beziehungsweise in das gewünschte Berufsfeld zu ermöglichen ohne einen Ausbildungsvertrag abzuschließen. Diese berufliche Orientierung wird durch eine vierwöchige betriebliche Ausbildung in Betrieben der Region praktisch begleitet.

Der erfolgreiche Besuch der Berufsfachschule Fahrzeugtechnik kann als erstes Ausbildungsjahr angerechnet werden.

Mit dem Besuch dieser Klasse werden die Schülerinnen und Schüler auf eine Berufs-ausbildung in dem Berufsfeld Fahrzeugtechnik vorbereitet.

Aufnahmevoraussetzungen

In diese Berufsfachschule werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die den Haupt- oder Realschulabschluss erworben haben.

Dauer der Ausbildung

Die Dauer des Ausbildungsgangs beträgt ein Jahr.

Qualifikationen

Diese Klasse hat den Beruf der Kfz-Mechatronikerin /des Kfz-Mechatronikers mit den entsprechenden Lernfeldern als Grundlage.

Zum Schuljahresende erfolgt eine Abschlussprüfung. Diese Abschlussprüfung besteht aus:

  • Einer 90-minütigen schriftlichen Prüfungsarbeit
  • Einer praktischen Aufgabe aus dem berufsbezogenen Lernbereich Praxis

Die Prüfungsinhalte orientieren sich an den Kompetenzen des 1. Ausbildungsjahres des Ausbildungsberufes.

Wie kann es weitergehen?

Das Abschlusszeugnis ermöglicht den Eintritt in eine Berufsausbildung im dualen Ausbildungssystem mit der Möglichkeit der Anrechnung auf die Ausbildungszeit.

Stundentafel

Berufsübergreifender LernbereichWochen Stunden
Deutsch2
Englisch2
Politik2
Religion / Werte und Normen1
Sport2
9
Berufsbezogener Lernbereich (Theorie)Wochen Stunden
Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren3
Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren2
Funktionsstörungen identifiziern und beseitigen2
Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen2
9
Berufsbezogener Lernbereich (Praxis)Wochen Stunden
18

Gesamt: 36 Stunden

Jahresübersicht der Berufsfachschule Fahrzeugtechnik am Kivinan Bildungszentrum

Lernfeld: 1 – Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren

Fertigkeiten – Fachpraxis

Standardservice, Pflege und Wartung

  • Arbeitsplanung
  • Herstellerunterlagen
  • Reparaturleitfäden und Servicepläne Fehlerspeicherauslese
  • Technische Systeme und Teilsysteme
  • Technische Informationssysteme
  • Geräte und Verfahren zum Prüfen und Messen
  • Werkzeuge, Betriebs- und Hilfsstoffe
  • Ersatzteil- und Materialbedarfslisten
  • Fahrzeuge heben
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
  • Entsorgung von Betriebsstoffen
  • Arbeitsqualität

Kenntnisse – Technologie

  • Servicekonzepte und Umfänge
  • Baugruppen und Bauteile identifizieren
  • Blockschaltbilder, Diagramme und Funktionsschemata
  • Arbeitsauftrag erfassen und analysieren
  • Technische Dokumentationssysteme
  • Betriebs- und Hilfsstoffe
  • Gesprächs- und Kommunikationsregeln
  • Verbale und Nonverbale Kommunikation
  • Konfliktvermeidungsverhalten
  • Moderations- und Präsentationstechniken

Betriebliche praktische Ausbildung I: 2 Wochen

Lernfeld: 2 – Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren

 Lernsituationen:

2.1 Grundfertigkeiten Metall 1 (Anreißübungen / Namenschild / Profilstahl)

2.1 Grundfertigkeiten Metall 2 (Sägestern)

2.2 Schutzgasschweißen (Besenhalter / Abstellhocker)

2.3 Weichlöten (Kleinteilkiste)

2.4 Erneuern von Bauteilen ( Abgasanlage / Reparaturblech Karosserie)

2.5 Zahnriemenwechsel

Fertigkeiten – Fachpraxis

Austauschreparatur

Demontage- Instandsetzungs- und Montagepläne Maschinen, Montagewerkzeuge und Werkstoffe. Handhabung der Mess-, Prüf- u. Anreißwerkzeuge. Anreißen, Messen, Feilen, Sägen, Schlagstempeln, Körnen, Prüfen….Bohrungen u. Gewinde herstellen. Schrauben u. Schraub –verbindungen Anzugsdrehmomente. MIG/MAG Schweißen in PA u. PB Position. Warmumformen am Schmiede- feuer. Verzinnen von Litzenenden u. Blechen. Kanten, Vorholen , Walzen, Punkt- schweißen, schleifen mit dem Winkelschleifer u. Korrosionsschutz

MIG/MAG Schweißen in PA u. PB Position. Warmum- formen am Schmiede- feuer. Verzinnen von Litzenen- den u. Blechen. Kanten, Vorholen , Walzen, Punkt- schweißen, schleifen mit dem Winkelschleifer u. Korrosionsschutz

Kenntnisse – Fachtheorie 

Fahrzeugbaugruppen
Fahrzeugspezifische Bauteile und –systeme
Werkstoffe im Automobilbau

Lernfeld: 3 – Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen

Fertigkeiten – Fachpraxis

Routinediagnose

  • Fehlersuchpläne
  • Einfache Schaltpläne erarbeiten
  • Umgang mit Elektrischen Mess- und Prüfgeräten
  • Widerstandsmessung
  • Spannungsmesung
  • Strommessung
  • Schaltzeichen- und Klemmbezeichnungen
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei Elektrischen Messungen
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei hohen Drücken

 Kenntnisse – Fachtheorie 

Grundlagen, Strom, Spannung, Widerstand, spezifischer Widerstand. Ohm’sches Gesetz und Berechnungen. Leiter, Nichtleiter, Halbleiter. Leitungsberechnungen. Reihen- und Parallelschaltungen. Mess- und Prüfgeräte. Messen mit dem Multimeter, Messübungen, Messtoleranzen. Arten von Schaltplänen. Lesen von Stromlaufplänen mit Fehlersuche. Fahrzeugbeleuchtung, Schaltzeichen und Klemmbezeichnungen. Elektrische und elektronische Bauelemente Baugruppen und Systeme. Elektrische und elektronische Schaltungen, Grundgrößen und Signale. Steuerungs- und Regelungstechnische Größen, Sensoren, Aktoren, EVA-Prinzip

Betriebliche praktische Ausbildung II: 2 Wochen

Lernfeld: 4 – Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen

Fertigkeiten – Fachpraxis

  • Zusatzinstallation, Anbauteile
  • Reifenmontage und wuchten
  • Arbeitsplanung
  • Herstellerunterlagen
  • Reparaturleitfäden
  • Funktionsschemata

Kenntnisse – Fachtheorie

  • Lernfeldinhalte – Theorie
  • Zulassungsbescheinigung Teil I und II
  • Allgemeine Betriebserlaubnis
  • Umrüstvorraussetzung ermitteln StVZo
Stand: 08.2017 Sozialarbeiter Herr Bialucha | Praxis erstellt von: Hartmut Herlyn, Ingo Plötz | Theorie erstellt von: Constantin Borries